Der Reihe "Die digitale Öffentlichkeit"
Hier finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen der Reihe "Die digitale Öffentlichkeit". Alle Angaben spiegeln den Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veranstaltung.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere aktuelle Veranstaltungsübersicht. Wir würden uns freuen, Sie bald bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere aktuelle Veranstaltungsübersicht. Wir würden uns freuen, Sie bald bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Zwischen analog und digital: Wo liegt die Zukunft unserer Demokratie?
Hamburg, 22. Februar 2012, 19.30 Uhr
Gast:
Professor Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung
Inhalt:
Das Internet verändert unseren Umgang miteinander, unser Verhältnis zum Staat, unsere Möglichkeiten, an demokratischen Prozessen teilzuhaben und auch unseren Alltag. Aber welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf unsere demokratischen Werte und unser Verhältnis zu Institutionen und Machtapparaten? Führen uns YouTube und „Liquid Democracy“ zu mehr Transparenz und Beteiligung oder verlieren wir immer mehr den Durchblick und die Motivation, uns für die Demokratie zu engagieren?
Mit dieser Veranstaltung präsentieren wir zugleich die Broschüre zur Veranstaltungsreihe und ordnen die bisherige Diskussion ein.
Gast:
Professor Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung
Inhalt:
Das Internet verändert unseren Umgang miteinander, unser Verhältnis zum Staat, unsere Möglichkeiten, an demokratischen Prozessen teilzuhaben und auch unseren Alltag. Aber welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf unsere demokratischen Werte und unser Verhältnis zu Institutionen und Machtapparaten? Führen uns YouTube und „Liquid Democracy“ zu mehr Transparenz und Beteiligung oder verlieren wir immer mehr den Durchblick und die Motivation, uns für die Demokratie zu engagieren?
Mit dieser Veranstaltung präsentieren wir zugleich die Broschüre zur Veranstaltungsreihe und ordnen die bisherige Diskussion ein.
Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter
Hamburg, 12. Dezember 2011
Gäste:
Inhalt:
Ob Videobotschaft der Kanzlerin, Abgeordnetenprofile auf Facebook oder „zwitschernde“ Lästereien über Politikerkollegen: Die deutschen Politiker entdecken das virtuelle Netz. Doch wie gut spielen Parteien auf der Klaviatur der sozialen Netzwerke? Wo findet Politik heute statt – im Bierzelt oder im Blog? Erleben wir tatsächlich den Beginn grundlegend neuer Formen politischer Willensbildung? Eine Diskussion über die Aktivitäten der deutschen Politik im Internet und den Strukturwandel der politischen Öffentlichkeit.
Gäste:
- Björn Böhning, u. a. netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstandes
- Dr. Andreas Elter, Autor des Buches Bierzelt oder Blog?
- Bernd Schlömer, stellvertretender Bundesvorsitzender der Piratenpartei
Inhalt:
Ob Videobotschaft der Kanzlerin, Abgeordnetenprofile auf Facebook oder „zwitschernde“ Lästereien über Politikerkollegen: Die deutschen Politiker entdecken das virtuelle Netz. Doch wie gut spielen Parteien auf der Klaviatur der sozialen Netzwerke? Wo findet Politik heute statt – im Bierzelt oder im Blog? Erleben wir tatsächlich den Beginn grundlegend neuer Formen politischer Willensbildung? Eine Diskussion über die Aktivitäten der deutschen Politik im Internet und den Strukturwandel der politischen Öffentlichkeit.
Die Zeitung 2.0 – Herausforderungen an den digitalen Journalismus und dessen Finanzierung
Hamburg, 25. Oktober 2011
Gäste:
Inhalt:
Schwindende Anzeigenerlöse, immer weniger Leser – das Konzept der Tageszeitung als Chronistin des öffentlichen Lebens funktioniert nicht mehr. Die Leser sind zu aktiven Nutzern geworden. Sie fordern heute 24 Stunden Informationen, immer und überall, egal wo sie sind, auf mobilen Geräten, online oder auch im Print – am liebsten kostenlos. Online wird zum Werbemedium Nummer eins, doch gleichzeitig verdienen die Verlage noch nicht ausreichend Geld damit, um Qualitätsjournalismus im Netz komplett zu finanzieren. Mit welchen Ansätzen kann eine Zeitung ihren Bedeutungsverlust als Chronistin wettmachen? Und wie kann guter Journalismus im Netz finanziert werden?
Gäste:
- Meinolf Ellers, Geschäftsführer der dpa-infocom
- Christian Röpke, Geschäftsführer ZEIT Online
- Ralf Wiegand, Süddeutsche Zeitung
Inhalt:
Schwindende Anzeigenerlöse, immer weniger Leser – das Konzept der Tageszeitung als Chronistin des öffentlichen Lebens funktioniert nicht mehr. Die Leser sind zu aktiven Nutzern geworden. Sie fordern heute 24 Stunden Informationen, immer und überall, egal wo sie sind, auf mobilen Geräten, online oder auch im Print – am liebsten kostenlos. Online wird zum Werbemedium Nummer eins, doch gleichzeitig verdienen die Verlage noch nicht ausreichend Geld damit, um Qualitätsjournalismus im Netz komplett zu finanzieren. Mit welchen Ansätzen kann eine Zeitung ihren Bedeutungsverlust als Chronistin wettmachen? Und wie kann guter Journalismus im Netz finanziert werden?
Unser Leben – gespeichert in Bits und Bytes? Über Demokratie, Freiheit und den Hunger nach Daten
Hamburg, 14. Juni 2011
Gäste:
Inhalt:
Woher weiß Amazon, dass ich Gitarre spiele, obwohl ich dort nur Bücher kaufe? Warum findet Facebook jeden meiner Bekannten? Auf welche Datenspuren hat der Staat Zugriff und was kann er aus ihnen herauslesen? Diese Fragen stellen sich nicht nur die Autoren des Buches Die Datenfresser. Es ist schon erstaunlich, welche Spuren jeder Einzelne in der digitalen Welt hinterlässt, auch ohne ein iPhone oder die freiwillige Payback-Karte zu benutzen. Wozu die Wirtschaft Daten sammelt, ist relativ einfach nachzuvollziehen. Aber warum speichert der Staat Daten? Ist das alles wirklich sicherheitsrelevant und sinnvoll? Auch wenn wir nicht in einer Orwell’schen Welt leben: Wo beginnt der Abbau von Demokratie und Freiheit im Namen der Sicherheit? Was sind wir bereit, von uns preis zugeben – und welche Daten übermitteln wir bereits, ohne es zu wissen? Eine Diskussion über die freiwillige und unfreiwillige Verwendung von Daten im Internet und ihre Folgen für unser Demokratieverständnis.
Gäste:
- Prof. Dr. Johannes Caspar, Datenschutzbeauftragter des Landes Hamburg
- Frank Rieger, Autor des Buches Die Datenfresser und Sprecher des Chaos Computer Clubs
Inhalt:
Woher weiß Amazon, dass ich Gitarre spiele, obwohl ich dort nur Bücher kaufe? Warum findet Facebook jeden meiner Bekannten? Auf welche Datenspuren hat der Staat Zugriff und was kann er aus ihnen herauslesen? Diese Fragen stellen sich nicht nur die Autoren des Buches Die Datenfresser. Es ist schon erstaunlich, welche Spuren jeder Einzelne in der digitalen Welt hinterlässt, auch ohne ein iPhone oder die freiwillige Payback-Karte zu benutzen. Wozu die Wirtschaft Daten sammelt, ist relativ einfach nachzuvollziehen. Aber warum speichert der Staat Daten? Ist das alles wirklich sicherheitsrelevant und sinnvoll? Auch wenn wir nicht in einer Orwell’schen Welt leben: Wo beginnt der Abbau von Demokratie und Freiheit im Namen der Sicherheit? Was sind wir bereit, von uns preis zugeben – und welche Daten übermitteln wir bereits, ohne es zu wissen? Eine Diskussion über die freiwillige und unfreiwillige Verwendung von Daten im Internet und ihre Folgen für unser Demokratieverständnis.
Wider die Geheimhaltung – wie WikiLeaks unsere Demokratie verändert
Hamburg, 12. April 2011
Gäste:
Inhalt:
Es begann mit der Offenlegung von Korruption, später veröffentlichte WikiLeaks geheime Informationen über die Kriege im Irak und in Afghanistan. Während die „gefährlichste Website der Welt“ (D. Domscheit-Berg) geheime Dokumente global zugänglich macht, arbeiten etablierte Medien die brisanten Informationen aus dem Netz auf und blamieren so die Diplomatie ganzer Staaten. Die Gesellschaft schwankt zwischen dem Wunsch nach Aufklärung und dem Schrecken eines Mordvideos. Damit stellt sich die Frage nach der Hoheit der Informationen: Wie verändert die digitale Öffentlichkeit die Machtverhältnisse im Staat? Und wie viel totale Transparenz verträgt eine Demokratie eigentlich?
Einen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie auch hier.
Gäste:
- Daniel Domscheit-Berg, WikiLeaks-Aussteiger und Autor des Buches Inside WikiLeaks
- Dr. Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion
Inhalt:
Es begann mit der Offenlegung von Korruption, später veröffentlichte WikiLeaks geheime Informationen über die Kriege im Irak und in Afghanistan. Während die „gefährlichste Website der Welt“ (D. Domscheit-Berg) geheime Dokumente global zugänglich macht, arbeiten etablierte Medien die brisanten Informationen aus dem Netz auf und blamieren so die Diplomatie ganzer Staaten. Die Gesellschaft schwankt zwischen dem Wunsch nach Aufklärung und dem Schrecken eines Mordvideos. Damit stellt sich die Frage nach der Hoheit der Informationen: Wie verändert die digitale Öffentlichkeit die Machtverhältnisse im Staat? Und wie viel totale Transparenz verträgt eine Demokratie eigentlich?
Einen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie auch hier.
Einmischen per Mausklick – welchen Einfluss haben Kampagnen via Internet auf unsere demokratische Beteiligung?
Hamburg, 16. November 2010
Gäste:
Inhalt:
Früher gingen die Bürger mit der SPD oder dem DGB auf die Straße, um sich in aktuelle politische Entscheidungen einzumischen. Heute kämpfen sie – nicht weniger beharrlich – in lockeren Bündnissen gegen Stuttgart 21. Ihr Engagement verlagert sich von den Großorganisationen, denen die Mitglieder oft ein Leben lang treu blieben, hin zu einzelnen Themen. Möglich macht das zum Beispiel die Plattform campact.de. Sie organisiert Petitionen und Demonstrationen zu Themen wie Atomkraft und Reichensteuer. Mitmachen tut nur, wer sich gezielt für ein Thema einträgt. Und dazu reicht ein Mausklick. Doch welchen Einfluss hat dieses losgelöste, punktuelle Engagement auf unsere repräsentative Demokratie? Engagieren sich mehr Bürger, weil sie gezielter ihre Stimme und ihre Zeit einsetzen können? Oder stellt eine gut informierte und organisierte Gruppe von Bürgern, wie zum Beispiel bei der Schulreform in Hamburg, demokratische Entscheidungen infrage? Entwickelt sich eine digitale Demokratie 2.0 als vermeintliches Gegengewicht zur etablierten Politik? Wo liegen die Beteiligungschancen, wo die Gefahren zur Manipulation? Und welche Rolle spielt dabei das Medium Internet?
Gäste:
- Dr. Felix Kolb, Mitbegründer von Campact
- Dr. Kathrin Voss, Kommunikationsberaterin im Non-Profit-Bereich und Dozentin an der Universität Hamburg
Inhalt:
Früher gingen die Bürger mit der SPD oder dem DGB auf die Straße, um sich in aktuelle politische Entscheidungen einzumischen. Heute kämpfen sie – nicht weniger beharrlich – in lockeren Bündnissen gegen Stuttgart 21. Ihr Engagement verlagert sich von den Großorganisationen, denen die Mitglieder oft ein Leben lang treu blieben, hin zu einzelnen Themen. Möglich macht das zum Beispiel die Plattform campact.de. Sie organisiert Petitionen und Demonstrationen zu Themen wie Atomkraft und Reichensteuer. Mitmachen tut nur, wer sich gezielt für ein Thema einträgt. Und dazu reicht ein Mausklick. Doch welchen Einfluss hat dieses losgelöste, punktuelle Engagement auf unsere repräsentative Demokratie? Engagieren sich mehr Bürger, weil sie gezielter ihre Stimme und ihre Zeit einsetzen können? Oder stellt eine gut informierte und organisierte Gruppe von Bürgern, wie zum Beispiel bei der Schulreform in Hamburg, demokratische Entscheidungen infrage? Entwickelt sich eine digitale Demokratie 2.0 als vermeintliches Gegengewicht zur etablierten Politik? Wo liegen die Beteiligungschancen, wo die Gefahren zur Manipulation? Und welche Rolle spielt dabei das Medium Internet?
Dumm 3.0 oder aktive Bürger(innen) im Netz?
Hamburg, 21. September 2010
Gäste:
Inhalt:
Dumm 3.0 – Wie Twitter, Blogs und Social Networks unsere Kultur bedrohen lautet der Titel eines Buches von Markus Reiter. Darin beschreibt er die Gefahr, im Informationsdschungel des Internets die Orientierung zu verlieren. Mehr Informationen sind für ihn nicht gleichbedeutend mit besserem Informiertsein. Denn ohne Dienstleister, die Fakten prüfen und vorsortieren, könne die Informationsflut des Internets manchen Leser überfordern. Andererseits gibt es viele Blogger, die die vielfältigen und unabhängigen Informationen des Internets als positiv für unsere Gesellschaft bewerten. Jeder könne seine Meinung publizieren und damit zu ganz neuen Diskussionen anregen. Kontrolleure der Blogger seien die Blogger untereinander. Denn der Erfolg einer Website basiert immer auch auf ihrer Glaubwürdigkeit. Eine Diskussion über die Bedeutung der Informationsvielfalt des Internets für unsere Gesellschaft.
Gäste:
- Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org
- Markus Reiter, Buchautor, Medienberater und Journalist
Inhalt:
Dumm 3.0 – Wie Twitter, Blogs und Social Networks unsere Kultur bedrohen lautet der Titel eines Buches von Markus Reiter. Darin beschreibt er die Gefahr, im Informationsdschungel des Internets die Orientierung zu verlieren. Mehr Informationen sind für ihn nicht gleichbedeutend mit besserem Informiertsein. Denn ohne Dienstleister, die Fakten prüfen und vorsortieren, könne die Informationsflut des Internets manchen Leser überfordern. Andererseits gibt es viele Blogger, die die vielfältigen und unabhängigen Informationen des Internets als positiv für unsere Gesellschaft bewerten. Jeder könne seine Meinung publizieren und damit zu ganz neuen Diskussionen anregen. Kontrolleure der Blogger seien die Blogger untereinander. Denn der Erfolg einer Website basiert immer auch auf ihrer Glaubwürdigkeit. Eine Diskussion über die Bedeutung der Informationsvielfalt des Internets für unsere Gesellschaft.
Generation Copy & Paste – Wissenserwerb in Zeiten der Suchmaschine
Hamburg, 6. Mai 2010
Gäste:
Inhalt:
„Die Lebenslügen der digitalen Gesellschaft“ nennt die Autorin Dr. Astrid Herbold unseren Umgang mit den Neuen Medien und beschreibt kritisch die „Generation Copy & Paste“. Suchmaschinen und die digitalen Möglichkeiten der schnellen Verbreitung schaffen unzählige Instant-Informationsschnipsel, so Herbold, die uns auf den interaktiven Overkill zu treiben. Andererseits steht das Informationsportal Wikipedia dafür, dass das Internet die Verbreitung freien Wissens fördert, und mehr noch, dass die kritische Nutzung von Wissen mit den digitalen Medien vereinbar ist. Eine Diskussion über die Entwicklung der Wissensgesellschaft.
Gäste:
- Dr. Astrid Herbold, Autorin des Buches Das große Rauschen
- Sebastian Moleski, Erster Vorsitzender von Wikimedia Deutschland e. V.
Inhalt:
„Die Lebenslügen der digitalen Gesellschaft“ nennt die Autorin Dr. Astrid Herbold unseren Umgang mit den Neuen Medien und beschreibt kritisch die „Generation Copy & Paste“. Suchmaschinen und die digitalen Möglichkeiten der schnellen Verbreitung schaffen unzählige Instant-Informationsschnipsel, so Herbold, die uns auf den interaktiven Overkill zu treiben. Andererseits steht das Informationsportal Wikipedia dafür, dass das Internet die Verbreitung freien Wissens fördert, und mehr noch, dass die kritische Nutzung von Wissen mit den digitalen Medien vereinbar ist. Eine Diskussion über die Entwicklung der Wissensgesellschaft.
Die Demokratie mit der Maus
Hamburg, 2. März 2010
Gast:
Inhalt:
Das Internet jagt autoritären Regimen Schrecken ein, es erleichtert die Informationsbeschaffung und ermöglicht aktive und globale Gegenöffentlichkeiten, wie die von Attac. Ist das Internet dadurch aber schon originär demokratisch? Ist es nicht eher so, dass das Internet zur demokratischen Beliebigkeit führt? In der Grauzone von Unverbindlichkeiten können wir flüchtig über Dinge „voten“ und „bloggen“, mit denen wir unter Umständen hinterher nicht mehr viel zu tun haben wollen. Zwischen meinungsbildender Diskussion und „click ’n’ go“ als Konsument von Politik liegt ein weiter Spielraum, in dem sich die Demokratie mit dem Internet anfreunden muss.
Gast:
- Bruno Preisendörfer, Schriftsteller und Herausgeber einer Internetzeitschrift
Inhalt:
Das Internet jagt autoritären Regimen Schrecken ein, es erleichtert die Informationsbeschaffung und ermöglicht aktive und globale Gegenöffentlichkeiten, wie die von Attac. Ist das Internet dadurch aber schon originär demokratisch? Ist es nicht eher so, dass das Internet zur demokratischen Beliebigkeit führt? In der Grauzone von Unverbindlichkeiten können wir flüchtig über Dinge „voten“ und „bloggen“, mit denen wir unter Umständen hinterher nicht mehr viel zu tun haben wollen. Zwischen meinungsbildender Diskussion und „click ’n’ go“ als Konsument von Politik liegt ein weiter Spielraum, in dem sich die Demokratie mit dem Internet anfreunden muss.




